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  <body>&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; &lt;img src=&quot;http://www.me-infomobil.de/bilder/---Bewerbung_Opener.jpg&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Genehmigter Auszug aus dem Buch &lt;strong&gt;BeWerben ist Werben&lt;/strong&gt;, Copyright by Christoph K&#252;hnhanss, Verlag Navigas.
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Sie haben ein Vorstellungsgespr&#228;ch&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Gratuliere! Die gr&#246;sste H&#252;rde ist genommen. Sie geh&#246;ren zu den Top-Favoritlnnen. Damit Sie wissen, was Sie beim Interview tun und auf jeden Fall unterlassen sollten, hier das Wichtigste in K&#252;rze:
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 1: Personalchefs sind b&#246;se Monster&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Die quetschen Sie aus, f&#252;hren aufs Glatteis und verunsichern mit Fangfragen etc. Das ist Falsch! Unser Job ist es abzukl&#228;ren, ob wir zueinander passen. 
   Wenn wir das nicht gut machen, kriegen wir auf das Dach. Wer also hat hier Angst vor wem?
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 2: Die ersten 180 Sekunden sind entscheiden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Das stimmt. Aber das hat nix mit unserer Allwissenheit zu tun, 
   sondern ist nur allzu menschlich. Wenn Sie jemanden zum ersten Mal sehen, dann 
   f&#228;llen Sie auch sofort Vorurteile: &quot;Der sieht aus wie Onkel Bill, die lispelt 
   wie Olga oder lacht wie Fury...&quot; Machen Sie sich keine Sorgen. Denn diese 
   Vorverurteilerei kann man ein bisschen steuern. Am besten, Sie klopfen zaghaft 
   an die T&#252;r, schieben ein eiskaltes H&#228;ndchen durch den Spalt, lassen die Schultern 
   h&#228;ngen und bohren den Blick in Boden oder Himmel. Auch Fingernagelkauer, unter den 
   Teppich Kriecher, Poltergeister, Handabquetscher und Firmen&#252;bernehmer kommen 
   gut an. Im Ernst: Jeder kann eine Hand kr&#228;ftig drucken (von zerquetschen hat 
   niemand was gesagt), jeder kann einem Anderen in die Augen schauen und l&#228;cheln, 
   jeder kann sich gerade hinstellen. Wenn Sie unsicher sind, dann &#252;ben Sie den 
   ersten Auftritt: Normales Eintreten, Blickkontakt, ein paar freundliche Worte, 
   Nat&#252;rlichkeit, das kommt an. Wenn das richtig klappt, dann werden Sie so befl&#252;gelt, 
   dass Red Bull sich was Neues einfallen lassen muss.
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 3: Keine Angst vor Smalltalk&amp;#160;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Am Anfang geht es um das Wetter, &#252;ber das Gewitter von gestern, 
   den Verkehr, das Geb&#228;ude etc. Smalltalk - kleines Gerede ist sehr wichtig, 
   um sich besser kennen zu lernen. Lassen Sie sich auf dieses Spielchen ein. Locker, freundlich 
   und interessiert.
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 4: Ein bisschen nerv&#246;s ist OK&amp;#160;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Wenn Sie ein bisschen Angst haben, dann macht das gar nichts. Denn 
   erstens ist Nervosit&#228;t ein Lebenselixier, das uns in Hochform bringt, aber bitte spielen Sie nicht mit dem Kugelschreiber. Zweitens 
   erwarten wir Personalmenschen nichts anderes, sonst f&#252;hlen wir uns nicht ernst 
   genommen. Drittens haben Sie keinen Grund, nerv&#246;s zu sein, denn Sie wissen, 
   was kommt und sind bestens vorbereitet. Bringen Sie sich in Hochstimmung! Sagen Sie sich wenn n&#246;tig 
   1000mal, dass Sie OK sind und es schaffen. Merke: Es gibt auch ein Leben nach 
   dem Vorstellungsgesprach!&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 5: Es kommen immer die gleichen Fragen!&amp;#160;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Nix clicken, Sie k&#246;nnen beruhigt sein! Die Grundfrage aller Personalmenschen 
   lautet: Ist das die richtige Person f&#252;r den Job? Personalmenschen haben ein 
   Repertoire von h&#246;chstens 30 Fragen. Mehr nicht. Wenn Sie auf jede Frage eine 
   begeisternde Antwort haben, dann sind Sie dabei. Deshalb: Beschaffen Sie sich 
   den Katalog der 20 Personalmenschen-Fragen und arbeiten Sie z&#252;nftige Antworten 
   aus. Vorher, nicht w&#228;hrend! Sonst werden Sie im Interview an der Zimmerdecke 
   suchen m&#252;ssen und da stehts nicht geschrieben. Im Interview gilt:
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 6: Reden ist Silber, Schweigen ist Schrott!&amp;#160;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt; 
   Halten Sie sich im Interview nicht vornehm zur&#252;ck und glauben Sie nicht, dass die alles schon wissen. Zeigen Sie, was in Ihnen steckt. Erz&#228;hlen Sie blumige 
   Beispiele, pr&#228;zise Fakten und Zahlen, Erfolge, Highlights, Projektdetails, was 
   das Zeug h&#228;lt. Genau das wollen die wissen. Je detailierter, desto besser. Also 
   nicht: &quot;Man hat da so Programme gemacht&quot;, sondern &quot;Ich habe mit C++ auf einer 
   SUN Solaris unter UNIX ein GUI mit 34 Funktionalit&#228;ten gebaut und die Schnittstellen 
   zur DB2-Datenbank auf der 3090er MVS-Maschine. Das GUI wird heute bei 4000 Usern 
   eingesetzt - l&#228;uft super - hab' richtig Spass dran.&quot; Das h&#246;rt sich doch gut 
   an, oder?
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 7: Untertreiben ist auch gelogen!&amp;#160;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Bluffen Sie nicht, das merken sie. Die sind ja nicht doof. Nennen Sie 
   sich nicht managing director, wenn Sie in einem KMU gearbeitet haben. Nennen Sie sich nicht Projektleiter, wenn Sie keine Mitarbeiter 
   gef&#252;hrt haben. Schm&#252;cken Sie sich nicht 
   mit den Erfolgen anderer: &quot;Wir Schweizer haben die Goldmedaille... &#220;bertreiben 
   ist gelogen! Merke aber: Untertreiben ist auch gelogen! Wer mir nicht sagt, 
   was er kann und mir wichtige Leistungen und F&#228;higkeiten aus falscher Zur&#252;ckhaltung 
   verheimlicht, der l&#252;gt genauso. Es schadet nicht nur sich selbst, sondern auch 
   mir, denn ich kann nicht erkennen, dass ein Genie vor mir sitzt. Und daran sind 
   Sie schuld, weil Sie nicht reden. Also: Raus mit der Sprache! 
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 8: Wichtig ist, wie Sie es sagen!&amp;#160;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Zeigen Sie Engagement, Begeisterung, Power und Freude. Mit wem gehen Sie lieber 
   an eine Party? Mit einem Griesgram oder einem Sunny? Mit wem reden Sie lieber? 
   Mit einer Problemschleuder oder einem Vision&#228;r? Und mit wem arbeiten Sie lieber? 
   Brauchen wir mehr zu sagen?
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 9: Schw&#228;chen k&#246;nnen St&#228;rken sein!&amp;#160;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Personalmenschen lieben die Frage nach Ihren St&#228;rken und Schw&#228;chen, obwohl 
   das eine der D&#252;mmsten ist. Sagen Sie nicht: &quot;Schw&#228;chen, da f&#228;llt mir keine 
   ein.&quot; (gilt v.a. f&#252;r M&#228;nner), oder &quot;St&#228;rken kenn' ich nicht.&quot; (f&#252;r Frauen). 
   Als Buchhalter sind Sie nicht ungenau und unordentlich, sondern pingelig und 
   pedantisch. Als Aussendienstler sind Sie nicht kontaktscheu und Briefmarkensammler, 
   sondern Sie k&#246;nnen es nicht lange im B&#252;ro aushalten. Alles klar?
   &lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Tipp 10: Haben Sie noch Fragen?&amp;#160;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;
   Diese Frage kommt wie das Amen in der Kirche. Am besten ist ein langes &quot;Hmmmm, 
   was konnte man da fragen?&quot; und ein vertr&#228;umter Blick an die Decke und dann: 
   &quot;Ach ja, wieviel Ferien gibts bei Ihnen?&quot; Sie k&#246;nnen Fragen zur Firma, zur Organisation, Vision, zum Team, zu ihrer Zukunft, zur 
   AusbiIdung, Einf&#252;hrung etc. stellen. Ein Block mit ein paar vorbereiteten Fragen wirkt sehr gut. Aber bleiben Sie locker und 
   nicht daran kleben. Das wirkt zwangsneurotisch.
   &lt;/p&gt;</body>
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  <title>Tipps Interview</title>
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