Tipps + Analysen





Tipps + Analysen Nr. 34, Oktober 2021

Thema "Gratis-Jobbörsen"



von Jürg Kühnhanss
27 Jahre Erfahrung in Personal, PC, PD, CEO Job-Portale
Herausgeber Stellenanzeiger.ch + JOB-Netzwerk




Liebe Leserinnen, Liebe Leser

Grüezi [Christ-Name] [Sir-Name]


Gerade agieren mehrere aggresive Gratis-Jobbörsen am Markt.
Und die Frage ist berechtigt: Warum soll ich für ein Stelleninserat bezahlen, wenn das auch gratis geht.

Zum Glück listet Google die "kostenlosen Angebote" immer noch hinter unserem stellenanzeiger.ch.

Ich wollte aber mehr zu den Gratis-Jobbörsen erfahren und
möchte mit meiner Recherche etwas Licht ins Gratis-Dunkel bringen.
Mein Fazit vorab: Die Amerikaner sind wieder mal schuld - oder einfach nur clever ;-)











Woher kommen die vielen Gratis-Jobbörsen?

Ein US-Konzern bietet ab 100 Franken einen Baukasten zur Entwicklung einer Jobbörse. 10'000-ende von Jobs sind da schon drin. Die liefert ein anderer US-Konzern. Für Klicks auf seine Jobs verspricht der sogar noch Geld. Schnell wird eine Gratis-Jobbörse gebastelt, damit bald das grosse Klickgeld komme. Nebenbei - so sagt der Baukasten - sollen Gratis-Inserenten gelockt werden. Sicher ist - die zwei US-Konzerne verdienen damit Geld.
Wie die Geschichte für die Gratis-Jobbörsen weitergeht und mein Fazit, erfahren Sie am Schluss.

Was heisst "Gratis" für Inserenten

Die Chance, dass Gratis-Jobs in einer unbekannten Gratis-Jobbörse unter XX-tausend Jobs gefunden werden, ist quasi bei Null - oder kostet. Das heisst dann: "Premium, Toplisting, Top-Job ...". Weil es bald mal eilt und das Inserat ja schon mühsam erfasst wurde, beissen einige in den sauren Apfel, zahlen und warten weiter.
Wie die Geschichte für die Gratis-Jobbörsen weitergeht und mein Fazit, erfahren Sie am Schluss.


    ... also doch nicht gratis!

    ... die ganze Arbeit umsonst?

    ... und wertvolle Zeit verloren!


Nicht gratis! Darum besser?

Bei uns arbeitet niemand gratis! Die IT-Leute nicht, die Sekretärin nicht, Lehrlinge, Praktikanten ... Nicht mal der Müllsack vor der Haustür ist gratis! Wie sollen wir da gratis arbeiten - ohne mit Tricks irgendwie Geld zu holen?

An Stelle von "Gratis" bieten wir lieber, was Andere nicht bieten können !

JOB-Netzwerk   Multi-Publishing jede einzelne Stelle in bis 12 passenden Job-Portalen + Job-Apps > mehr
FAIR-Preise        KMU zahlen bei uns bis 95% weniger als Konzerne > mehr
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Herzliche Grüsse
Jürg Kühnhanss
stellenanzeiger.ch






Wie die Geschichte für die Gratis-Jobbörsen weitergeht und mein Fazit, erfahren Sie hier.

Gratis-Jobbörsen

Die unbekannte Gratis-Jobbörse bezahlt beim nächsten Mrd-$-Konzern für Anzeigen, um im WEB-Dschungel
überhaupt gefunden zu werden. (mit A gekennzeichneten Anzeigen, die vor den echten Resultaten stehen)
Und hofft weiter auf das grosse Klick-Geld vom anderen US-Konzern.
Sicher ist: Jetzt verdienen schon drei US-Konzerne Geld.

Ob die Gratis-Jobbörsen Geld verdienen, konnte ich nicht herausfinden.
Nur soviel - während meiner Recherchen sind zwei verschwunden, neue dazu gekommen.

Für diesen Artikel hab ich natürlich Gratis-Inserate geschaltet - das war ja gratis :-)
Einziges Resultat: Ich bekam den Anruf mit dem Top-Listing - das wäre dann eben ungratis :-)
Nebenbei entdeckte ich eine bemerkenswerte, weitere Spezies von Gratis-Akteuren:


Die Gratis-Jobbörsen der Gratis-Jobbörsen

Die spielen Agent für andere Gratis-Jobbörsen und sagen knallhart:
"Ihr Stelleninserat erscheint dank uns bei den führenden Jobbörsen der Schweiz" .... wie verrückt ist das denn?


Mein persöhniches Fazit:

. 3 US-Firmen verdienen gesichert gutes Geld
. Viele der Gratis-Jobboersen in Europa verlieren Geld, vielleicht Ihr Erspartes
. Höchstwahrscheinlich verlieren alle Inserenten wertvolle Zeit, ggf. Geld
  für grosse Firmen verkraftbar, für Kleine ärgerlich




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